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Stimmen.Sprachen.Melodien

 

Unter diesem Motto kamen am 25. September 2026 sechs Chöre aus unterschiedlichen christlichen Gemeinschaften zusammen und gestalteten gemeinsam einen rund zweistündigen Konzertabend. Die Vielfalt der beteiligten Gemeinden und die Freude am gemeinsamen Singen standen dabei im Mittelpunkt.

Den Auftakt bildete der gemeinsam gesungene Kanon „Dona nobis pacem“. Anschließend präsentierten sich die einzelnen Chöre mit jeweils drei bis fünf Liedern und gaben dabei Einblicke in ihre unterschiedlichen musikalischen und kulturellen Traditionen.

Mitwirkende waren:

  •  Chor der Trinity Lutheran Church
  •  Chor der Evangelischen Indonesischen Kristusgemeinde Rhein-Main
  •  Chor der Finnischen Gemeinde Frankfurt am Main
  •  Kinderchor der Sankt Silasse Kirchengemeinde
  •  Chor der Neuapostolischen Kirche Frankfurt
  •  Chor der Serbisch-orthodoxen Gemeinde


Gesungen wurde in unterschiedlichen Sprachen und mit vielfältigen musikalischen Ausdrucksformen. So entstand ein abwechslungsreiches, internationales Konzerterlebnis, das die unterschiedlichen Traditionen der beteiligten Gemeinschaften sichtbar und vor allem hörbar machte.

Im Mittelpunkt stand dabei nicht der Vergleich der einzelnen Chöre, sondern das gemeinsame musikalische Erleben. Jeder Chor brachte seine eigene Klangfarbe und Tradition ein – und gerade diese Vielfalt prägte den besonderen Charakter des Abends. Der Applaus des Publikums galt allen Mitwirkenden und machte die Wertschätzung für dieses gemeinsame musikalische Zeichen deutlich.

Auch der Abschluss gehörte allen gemeinsam: Mit dem Lied **„Der Mond ist aufgegangen“** versammelten sich die Sängerinnen und Sänger noch einmal zu einem gemeinsamen musikalischen Finale. Der Konzertabend endete damit bewusst nicht mit dem Auftritt eines einzelnen Chores, sondern im gemeinsamen Gesang.

Ein Abend, der nachklingt

Wie nachhaltig die Musik und das Miteinander die Besucherinnen und Besucher erreicht hatten, zeigte eine Nachricht der Organisatoren am folgenden Tag:
"… ich bin beschenkt von dem gestrigen Abend, ganz voll ... Die Menschen waren gestern glücklich, das ist wunderbar.“


Der Konzertabend hat eindrucksvoll gezeigt, wie Musik Menschen unterschiedlicher Herkunft und kirchlicher Traditionen miteinander verbinden kann. Sechs Chöre, unterschiedliche Sprachen und musikalische Wege – und ein gemeinsamer Abend, der noch lange nachklingt.

 

Bericht und Bilder über Dr. Maibritt Gustrau

25. September 2026
Text: Bianca Kuhfuß
Fotos: Peter Trottnow

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